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Kindergarten mal etwas anders

  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Anlässlich meines Bildungssemesters durfte ich Willi, Claudia, Jan und Mathea in die Sowing Hope School begleiten, um dort im Kindergarten mitzuarbeiten.


Unzählige strahlende Kinderaugen, lachende Gesichter und viele Hände, welche meine Arme berühren wollten, haben mich empfangen.


In einem Raum mit vielen runden Tischen und kleinen Stühlen sitzen die 45 Kinder der «Baby- und der Middelclass». Gemeinsam singen wir Lieder, machen Spiele zur Flötenmusik und viele verschiedene Tänze. Platz ist wenig vorhanden, dafür umso mehr Lebensfreude. Es ist laut, lustig und immer etwas chaotisch- kein Vergleich zum Kindergartengarten in der Schweiz- und man muss hier mit praktisch keinen Lehr- und Hilfsmitteln auskommen.


Die Zeit nach dem Porridge-Znüni verbringen alle drei Klassen gemeinsam draussen. Wir spielen mit einem Ball, machen Wettrennen und wiederum viele Sing- und Tanzspiele.


An einem Nachmittag bringen Claudia und ich einen Stapel Papier in die «Topclass» (grosse Kindergärtler) und falten mit den Kindern ein SchnippSchnapp. Kurz danach hört man von allen Seiten Kinderstimmen mit den entsprechenden Tiergeräuschen.


Ich bin beeindruckt, wie die Kindergartenlehrpersonen praktisch ohne materielle Hilfsmittel die Kinder unterrichten. Durch ihr Engagement und ihrer Art wie sie mit den Kindern umgehen, haben sie mein Herz erobert und mir gezeigt, wie Bildung auch unter ganz anderen Umständen gelingen kann.


Mein (Berufs-)Leben wurde durch diesen Aufenthalt in der Sowing Hope School sehr bereichert.


Regina







 
 
 

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